Der tote Winkel als Lebensgefahr

Verkehrswacht Kelheim sensibilisiert Grundschüler in Teugn mit eindrucksvoller Aktion

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr lautet das Motto der Kreisverkehrswacht Kelheim. Daher besuchte Peter Zehentmeier, Moderator der Kreisverkehrswacht für die Aktion „Toter Winkel“, die Grundschule in Teugn, um den Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse die Gefahren des „toten Winkels“ praxisnah aufzuzeigen.

Kann man eine ganze Klasse für den Lkw- oder Busfahrer unsichtbar machen? Dass dies tatsächlich möglich ist, führte der Moderator den Kindern in einem eindrucksvollen Verkehrsunterricht mit Hilfe eines Löschfahrzeugs der Feuerwehr Teugn vor Augen. Der tote Winkel auf der rechten Seite des Fahrzeugs wurde besonders eingehend besprochen, da die meisten tödlichen Verkehrsunfälle mit Fussgängern und Radfahrern durch Busse und Lastwagen verursacht werden, die nach rechts abbiegen. Jedes Kind durfte einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen, um mit eigenen Augen zu erleben, wie wenig ein Lkw- oder Busfahrer auf der rechten Seite sehen kann. Eine ganze Schulklasse verschwindet dor komplett im toten Winkel.

Schulleiterin Andrea Bernhardt sieht in der Aktion einen wichtigen Beitrag zur schulischen Verkehrserziehung. Die Kleassenlehrerin Brigitte Kerscher und Silvia Rötzer zeigten sich vom Unterricht nicht weniger beeindruckt als die Schülerinnen und Schüler.

Franz Dobesch, 2. Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Kelheim und Moderator Peter Zehentmeier verischerten, dass die beliebte Aktion auch im nächsten Jahr den Grundschulen des Landkreises wieder kostenlos angeboten wird.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung